Das „neue Normal“ im Fokus

Die Forderungen nach einer Rückkehr zum normalen Leben werden zusehends lauter. Doch ist unser Umfeld nach so vielen Monaten des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen tatsächlich noch dasselbe wie vor der Pandemie? Fragen auch Sie sich, wie Sie und Ihr Führungsteam die Unternehmensstruktur und die Prozesse auf das „neue Normal“ ausrichten und gestalten können?

 

 

Die COVID-19-Pandemie ist Treiber vielfältiger Veränderungen und als gigantische organisationsentwicklerische Intervention hat sie die ohnehin schon dynamischen Bedingungen der VUCA-Welt weiter beschleunigt. Das hat dazu geführt, dass auch Organisationen im Gesundheitssektor ihre Strategie sehr viel häufiger anpassen müssen als in der Prä-Corona-Zeit. Einer meiner Kunden formulierte kürzlich sehr treffend, dass das Virus geschafft habe, wozu Personal- und IT-Abteilungen noch viele Jahre gebraucht hätten: Das Arbeiten auf Distanz wurde binnen weniger Wochen flächendeckend eingeführt.

Tatsächlich durchlief dieser digitale Transfer mehrere Stufen von kurzfristigen Bewältigungsstrategien zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit hin zur Gestaltung einer neuen Normalität, bei der sich die Kollaboration, Beziehung und Kommunikation gelingend und mit viel Nähe im virtuellen Raum entwickeln konnte. Je länger das bestehende Abstandsgebot und die Homeoffice-Verordnung andauern, desto mehr wird klar, dass Arbeit auf Distanz auch künftig zu den Kernelementen unserer Arbeits- und Organisationsgestaltung gehören wird.

Und auch wenn irgendwann die Gefahr durch das Virus gebannt sein sollte und wir schrittweise in den Alltag zurückkehren, werden wir feststellen, dass diese Normalität nur noch wenig gemeinsam hat mit der Normalität, die wir vor 2020 kannten. So belegen schon heute verschiedene Forschungspublikationen, dass die digital-vernetzte Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil der neuen Normalität der Post-Corona-Zeit bleiben wird.

Strategische Optimierungen erforderlich

Auf dem Weg zur „neuen Normalität“, zum „New Normal“ oder dem „New Different“ deckt die Pandemie die Schwächen der Aufbau- und Ablauforganisation eines Unternehmens deutlich auf. Mein Kunde führte hier gleich die ehemals so bewährte Unterschriftenmappe an, die durch einen digitalen Signaturprozess ersetzt wurde. Dieses Beispiel belegt, dass die kurzfristigen Auswirkungen der Pandemie zunächst vorrangig den Ablauf betrafen.

Ergänzend und als logischen nächsten Schritt bedarf es einer strategischen Optimierung der Aufbauorganisation. Führung, Zusammenarbeit und Kommunikation werden sich dadurch weiterentwickeln und zugleich neue Anforderungen an die gelebte Unternehmenskultur mitbringen.

Eines ist sicher: Die an dem „neuen Normal“ ausgerichtete Organisationsentwicklung stellt eine elementare Aufgabe dar. Doch je früher Sie sich als Verantwortungsträger mit diesem Thema befassen, umso größer ist die Chance, Ihr Unternehmen erfolgreich für die Zukunft zu gestalten. Mit einem Change-Coach an Ihrer Seite können Sie dieses strategische Ziel effektiv und äußerst selbstwirksam erreichen.

Wenn auch Sie vor der Herausforderung stehen, Ihre Unternehmensstruktur und Prozesse mit Blick auf den digitalen Transfer und der Post-Corona-Zeit weiterzuentwickeln und Sie neugierig auf Handlungshilfen sind, nehmen Sie jetzt Kontakt mit mir auf: jm@janinedodt.de oder +49 (0) 176 / 35 49 77 70. Ich stehe Ihnen gerne zur Seite und freue mich auf einen Austausch mit Ihnen.

In meiner nächsten Publikation stelle ich Ihnen ein Modell vor, das ich gerne dazu verwende, um die Unternehmensdimensionen Strategie, Struktur und Kultur erfolgreich zu gestalten.

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